Bildung
05.12.2014 in Bildung
In ihrer Sitzung vom 4.12.2014 hat die Gemeindevertretung von Neuenhagen einen Antrag der SPD zum Schwimmunterricht angenommen. Hierdurch wird es möglich sein, den Schwimmunterricht auch in einer Halle durchzuführen. Die hierfür notwendigen Haushaltsmittel werden eingestellt. Unterstützt und ergänzt wurde der Antrag der SPD durch die Fraktionen Die Linke und Bündnis 90 / Die Grünen. Zwei weitere Gemeindevertreter stimmten für den Antrag, so dass er eine Mehrheit von 13 zu 11 Stimmen erhielt. Im Folgenden dokumentieren wir den Beschluss, den Sachverhalt, der nicht Bestandteil des Beschlusses ist sowie den Redebeitrag von Marianne Hitzges zur Begründung des Antrages.
04.12.2014 in Bildung
Ob der Schwimmunterricht in Neuenhagen künftig weiterhin nur im Freibad oder auch in der Schwimmhalle in Strausberg stattfinden kann, darüber entscheiden am kommenden Donnerstag die Gemeindevertreter. Die SPD brachte einen entsprechenden Antrag ein, welcher vorsieht, dass die Gemeinde ab dem nächsten Schuljahr Finanzmittel auch für eine Hallennutzung bereithält. „Wir wollen vor allem dem Rechnung tragen, dass sich ein Großteil der Eltern bei einer Umfrage für diesen Weg ausgesprochen hat“, führte SPD-Fraktionsvorsitzende Marianne Hitzges an. Gerade einmal ein Drittel stimmte dabei für den Verbleib im Freibad. Auch ihr Amtskollege Georg Stockburger von den GRÜNEN betonte: „Uns ist wichtig, dass die Schulkonferenzen dann frei entscheiden könnten.“ Dennoch betonten alle Seiten, dass die Bedingungen im Freibad keinesfalls unzumutbar seien, weswegen Sven Kindervater von den LINKEN ergänzte: „Es geht um eine Verbesserung, die wir uns leisten wollen, weil wir sie uns leisten können.“ Auf die Gemeinde kämen maximal 54.000€ pro Jahr an anfallenden Kosten hinzu, wobei real von einer deutlich kleineren Summe ausgegangen werden kann.
28.08.2014 in Bildung
Gleich fünf Bürgermeister der S-5-Region hatten Politiker von Parteien und Landtagsfraktionen zu einer Diskussionsveranstaltung ins Bürgerhaus Neuenhagen eingeladen. Von Seiten der SPD hat Thomas Günther, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Faktion und der Kreistags- und Gemeindevertreter Jürgen Hitzges teilgenommen. Ziel der Veranstaltung war es, die Notwendigkeit von Schulsozialarbeit an Grundschulen zu verdeutlichen.
15.01.2013 in Bildung
Kita-Gebührenerhöhung:
Neuenhagener Eltern zahlen die Zeche!
15.04.2012 in Bildung
Leserbrief zu „Neuenhagen setzt bisher auf Hortbetreuung“ vom 29. März 2012
Es geht um Bildung, nicht nur um Betreuung
Manche Aussagen des Referenten, bei der durch die Gemeindevertretung, gegen den Willen der Verwaltung, durchgesetzten Informationsveranstaltung zur Ganztagsschule, erstaunen. Vor allem die Aussage „Es geht im Grundschulalter um mehrere Dinge, vor allem aber darum, dass die Familien die Möglichkeit haben, ihrem Beruf nachzugehen.“ Bisher war ich immer der Ansicht, bei der Schule und auch bei der Grundschule ginge es in erster Linie um die Bildung von Kindern. Dass das Brandenburger Bildungssystem keine Ganztagsschulen in der Primarstufe zulässt, ist ebenfalls überraschend, wird doch immer davon gesprochen, dass durch das milliardenschwere Ausbauprogramm des Bundes, das noch unter der rot grünen Bunderegierung auf den Weg gebracht wurde, der Ausbau der Ganztagsschulen stark vorangekommen ist und in Brandenburg mittlerweile jede dritte Grundschule eine Ganztagsschule ist.
Nun ist es auch müßig über Begriffe zu streiten. Ob man von Ganztagsschule spricht oder von der verlässlichen Halbtagsschule mit Hort und Angeboten ist einerlei. Wichtig ist, dass gerade Kinder aus nicht so bildungsnahen Familien besser gefördert werden als es durch die Halbtagsschule geschieht. Diese verlässt sich darauf, dass Kinder in der Familie gefördert werden. Ob der Hort, mit seinem bisherigen Betreuungsauftrag dazu ausreichend geeignet ist, darf bezweifelt werden. Viele Eltern klagen darüber, dass den Kindern im Hort nicht bei den Hausaufgaben geholfen wird geschweige denn, Kinder bei Lernschwächen besonders gefördert werden.
Dass Deutschland und auch das Land Brandenburg in internationalen Vergleichen der Bildungsleistung schlecht abschneiden, liegt stark an der zu frühen Selektion von Kindern aber auch an der noch weit verbreiteten Halbtagsschule, die insbesondere lernschwächere Kinder benachteiligt.
15.04.2012 in Bildung
Leserbrief zu „Neuenhagen setzt bisher auf Hortbetreuung“ vom 29. März 2012