16.01.2011 in Kommunalpolitik

Kommunalpolitik sollte nicht am Ortsausgangsschild enden

 

Kommunalpolitik sollte nicht am Ortsausgangsschild enden oder das traurige Ende der Kooperation von Neuenhagen und Hoppegarten
Vor einigen Jahren beschlossen die Gemeinden Neuenhagen und Hoppegarten eine Kooperation, schlossen einen Kooperationsvertrag und richteten einen Kooperationsrat ein. Ein hoffnungsvolles Zeichen interkommunaler Zusammenarbeit mit der versucht werden sollte, gemeinsam die Lebensbedingungen der Einwohner beider Gemeinden zu verbessern.

Erste Erfolge wurden erzielt: Drei Ortsgemeinden verbindende Geh- und Radwege wurden gebaut, die Zoche renaturiert, ein gemeinsamer Sicherheitsplan aufgestellt, etc.

Nun ist der Kooperationsvertrag gekündigt. Was ist geschehen? Ein Ziel des Kooperationsvertrages neben vielen anderen war es, gemeinsames Mittelzentrum zu werden. Dies ist vorerst an der Entscheidung der Länder Berlin und Brandenburg gescheitert. Neuenhagen wurde zum alleinigen Mittelzentrum ernannt. Dagegen hat Hoppegarten Klage eingereicht.

Nun war Neuenhagen beleidigt und kündigte den Teil des Kooperationsvertrages, der sich auf das gemeinsame Mittelzentrum bezog. Das können wir auch, sagt sich scheinbar Hoppegarten und kündigte den gesamten Kooperationsvertrag. Nun ist es wie im Kindergarten. Sie sind beleidigt und spielen nicht mehr zusammen. Mit dem Unterschied, dass sich Kinder sehr schnell wieder vertragen.

Dabei ist nach der Bestimmung Neuenhagens zum Mittelzentrum die interkommunale Zusammenarbeit besonders gefordert. Neuenhagen erhält als Mittelzentrum für sich und die Nachbargemeinden Hoppegarten, Fredersdorf-Vogelsdorf und Petershagen-Eggersdorf jährlich erhebliche finanzielle Zuschüsse. Diese sollen aber nicht einfach in den Neuenhagener Haushalt einfließen sondern den Bürgern aller Gemeinden zugutekommen.

Zu tun wäre genug. Erinnert sei an das Hallenbad, das laut Gutachten in Neuenhagen ca. zwei Millionen Euro preiswerter wäre als an jedem anderen Ort, da hier die Anlage des Freibades mit genutzt werden könnte. Erinnert sei an die Schaffung einer gemeinsamen Kindereinrichtung, die rund um die Uhr geöffnet ist und die den sich ständig mehr flexibilisierenden Arbeitszeiten der Menschen entgegen käme. Erinnert sei an die noch immer fehlenden gemeindeverbindenden Geh- und Radwege z.B. zwischen Fredersdorf und Bollensdorf sowie zwischen Neuenhagen und Hoppegarten. Gerade letztere ist ein Beispiel wie aus Schilda; enden doch dort die auf beiden Seiten vorhandenen Wege jeweils am Ortsausgangsschild. Erinnert sei an die unmögliche Parkplatzsituation am S-Bahnhof Hoppegarten und an den fehlenden Regionalbahnhaltepunkt.

Diese Liste ließe sich leicht fortsetzen. Um diese Ziele zu erreichen, braucht man aber eine Kooperation zwischen den Gemeinden des Mittelzentrums und möglichst auch noch Altlandsberg. Doch statt diese Kooperation zügig voranzubringen, den Kooperationsvertrag zwischen Neuenhagen und Hoppegarten zu erweitern, wird das bisher Erreichte zerstört.
Daran ändern auch harmonisch ausgeteilte Erklärungen beim Neujahrsempfang nichts.
Schade!

Neuenhagen, 16.01.2011
Marianne Hitzges

27.11.2010 in Ortsverein

Ein Baum für Wolfgang Strohmeyer

 
Foto Rainer Becker

Am Tag der Bundestagswahl 2009 starb plötzlich und unerwartet Wolfgang Strohmeyer vom SPD-Ortsverein Neuenhagen.
Nach der Wende sorgte Wolfgang Strohmeyer engagiert für den Wiederaufbau der SPD in Neuenhagen, war seitdem für die SPD in der Gemeindevertretung von Neuenhagen als Fraktionsvorsitzender, war Abgeordneter im Kreistag Märkisch-Oderland. Über 50 Jahre war er Mitglied der SPD und wirkte mit all seiner Kraft für Verbesserungen in Neuenhagen und im Kreis MOL. Er setzte sich unbeirrbar für die Schaffung des Feuerwehrdepots und der Rettungsstelle in Neuenhagen ein. Der Bau der Trauerhalle auf dem Bollensdorfer Friedhof war für ihn eins seiner letzten Projekte.
Die SPD-Neuenhagen hat einen aufrechten Sozialdemokraten und guten Freund verloren. Deshalb haben wir einen Erinnerungsbaum für Wolfgang Strohmeyer in der Goethestraße Ecke Geibelstraße gepflanzt. Mit dabei waren Ingeborg Strohmeyer, der Landtagspräsident Gunter Fritsch, Bürgermeister Jürgen Henze sowie zahlreiche SPD-Mitglieder und Bürgerinnen und Bürger.

27.11.2010 in Europa

Fahrt zum Europaparlament in Straßburg

 

Am 21.09.2010 um 9 Uhr machte sich eine 50-köpfige Reisegruppe aus Brandenburg auf den Weg, um Einblicke in die Arbeit eines EU-Abgeordneten zu bekommen. Das Ziel war das Europaparlament in Straßburg und uns sollten sich noch viele weitere interessante Institutionen ihre Pforten öffnen.
Der erwähnte Europaabgeordnete, der zu dieser Reise geladen hatte, war der SPD-Politiker Norbert Glante aus Brandenburg, den wir später noch persönlich kennen lernen sollten.

27.11.2010 in Umwelt

Veranstaltung ausgefallen

 

"Ausstieg aus der Atomkraft, Einstieg in die Zukunft", so lautete der Titel einer Veranstaltung, zu der der SPD-Ortsverein Neuenhagen in die Arche eingeladen hatte. Viele Besucher waren gekommen, um den ehemaligen parlamentarischen Staatsekretär im Umweltministerium und Vorsitzenden des aus der Arbeiterbewegung hervorgegangenen Umweltverbandes Naturfreunde Deutschland und Präsidiumsmitglied des Umwelt- Dachverbandes zu diesem Thema zu hören. Gekommen waren nicht nur Menschen aus Neuenhagen sondern auch aus Altlandsberg bis Strausberg. Aber der Referent erschien nicht und die Teilnehmer gingen enttäuscht nach Hause. Der Grund für den Ausfall ist mittlerweile geklärt. Auf dem Weg nach Neuenhagen musste Michael Müller mit akuten gesundheitlichen Problemen ins Krankenhaus. Noch in der Nacht schrieb er aus dem Krankenhaus eine E-Mail an den Ortsverein und entschuldigte sich für sein Fehlen. Außerdem versprach er, die Veranstaltung nachzuholen. Der SPD-Ortsverein wünscht gute Besserung, freut sich auf die Nachholung der Veranstaltung im nächsten Jahr und bittet alle Teilnehmer, die umsonst gekommen waren um Entschuldigung.
Jutta Schmidt, Ortsvereinsvorsitzende
Marianne Hitzges, stellvertretende OV-Vorsitzende

14.11.2010 in Veranstaltungen

Volkstrauertag in Neuenhagen

 
Blumengesteck der SPD-Neuenhagen

Auch in diesem Jahr gedachten einige wenige Bürgerinnen und Bürger Neuenhagens auf Einladung der Gemeinde der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft. Auch die SPD Neuenhagen war vertreten und legte ein Gesteck nieder.
Statt wie in den letzten Jahren auf dem Waldfriedhof, fand die Gedenkveranstaltung in diesem Jahr vor dem restaurierten Ehrenmal auf dem Platz der Republik statt. Dieser Ort, so waren sich die meisten Teilnehmer einig, ist hierfür aber wenig geeignet. Im nächsten Jahr sollte die Veranstaltung wieder an der Gedenkstätte auf dem Waldfriedhof stattfinden.
Marianne Hitzges

02.11.2010 in Landespolitik

Polizeireform in Brandenburg

 

Informationsveranstaltung zur Polizeireform in Brandenburg

Zu einer Informationsveranstaltung zur geplanten Polizeireform und Auswirkungen für Neuenhagen lädt der SPD-Ortsverein Neuenhagen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 30. November 2010, 19 Uhr im Dachsaal der Arche, 15366 Neuenhagen, Carl-Schmäcke-Straße 33, statt. Über die Polizeireform informiert der Staatssekretär im Ministerium des Innern des Landes Brandenburg, Rudolf Zeeb.

Staatssekretär im Ministerium des Innern des Landes Brandenburg
Rudolf Zeeb

Die Pläne zur Polizeireform in Neuenhagen haben im Ort für viel Aufregung gesorgt. Wird die Neuenhagener Wache geschlossen? Verschlechtert sich die Sicherheitslage für die Bürgerinnen und Bürger? Was ist mit den Revierpolizisten? Bleibt die Präsenz der Polizei auf der Straße? Verlängern sich die Interventionszeiten?

Unterschriften wurden gesammelt. Die Gemeindevertretung diskutiert ein Positionspapier. Es ist an der Zeit, mit einem Fachmann über die Polizeireform zu reden.

Jutta Schmidt, Ortsvereinsvorsitzende
Marianne Hitzges, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende