26.02.2012 in Kommunalpolitik
Jedes vierte Kind und jeder vierte Jugendliche in Brandenburg kann nicht schwimmen, so begann Frau Marlies Wanjura, frühere CDU-Bürgermeisterin in Berlin und heutige Präsidentin des Berliner Landesverbandes der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), ihr Referat beim politischen Frühstück des SPD-Ortsvereins Neuenhagen. Dies ist deutlich mehr als z.B. in Berlin. Als Ursache für die abnehmende Schwimmfähigkeit sah Frau Wanjura mangelnde Zeit der Eltern, abnehmende pädagogische Fähigkeiten zum Schwimmunterricht durch die Lehrer, insbesondere aber eine zu geringe Anzahl von Schwimmeinrichtungen. Nicht nur die allgemeine Schwimmfähigkeit nimmt ab, es reduziert sich auch die Zahl von Mitgliedern in Schwimmvereinen und damit auch die Möglichkeit der DLRG Rettungsschwimmer zu rekrutieren.
19.02.2012 in Bildung
Einladung zum politischen Frühstück des SPD-Ortsvereins am 25.02.2012 von 10.00 – 12.00 Uhr ins SPD-Bürgerbüro des Landtagspräsidenten Gunter Fritsch, Ernst-Thälmann-Straße 32a in Neuenhagen
Thema: Förderung der Wassersicherheit und Schwimmfähigkeit durch den Bau eines Hallenbades in Neuenhagen
Gast und Hauptreferentin: Marlies Wanjura, Präsidentin der Deutschen Lebens- Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) , Berlin
Die DLRG sorgt sich darum, dass die Schwimmfähigkeit in Deutschland rückläufig ist. Insbesondere die heutige Schülergeneration kann schlechter schwimmen. 20 Prozent aller Schulen haben heute keinen Zugang mehr zu Schwimmbädern. Auch DLRG-Gliederungen sowie Schwimmvereine sind von Bäderschließungen direkt betroffen. Ohne Schwimmbad bleibt der Nachwuchs aus. Die Bevölkerung aber will das Bad um die Ecke. 87 Prozent sagen in einer repräsentativen Umfrage von EMNID, das Bad ist mir wichtig oder sehr wichtig.
19.02.2012 in Bildung
Nachschau der Gemeindevertretersitzung am 16. Februar 2012 zu den fraktionsübergreifenden Anträgen zur Ganztagsschule.
Der Versuch der Verwaltung, die Anträge ohne Behandlung von der Tagesordnung wegstimmen zu lassen, konnte vereitelt werden. So muss es leider formuliert werden, schaut man auf das Engagement der Verwaltung, dies zu erreichen. Ganz zufällig konnte auch vom Fachamt über eine am Tag zuvor stattgefundene Schulveranstaltung berichtet werden, auf der der Wunsch nach der Durchführung einer schulinternen Informationsveranstaltung über die Ganztagsschule abgelehnt worden ist.
Die Geschlossenheit des Bündnisses zwischen Bündnis 90/ Die Grünen, SPD und Die Linke, die gemeinsam auch heftigen und zum Teil unfairen Angriffen inhaltlicher und persönlicher Art durch Abgeordnete und die Verwaltung standhielten, konnte die Durchführung einer öffentlichen Informationsveranstaltung über das Modell Ganztagsschule erreicht werden.
Für die Einrichtung eines begleitenden Ausschusses beim Bau und der Ausgestaltung der neuen Schule konnte leider sehr knapp die notwendige Mehrheit nicht erreicht werden. Sehr schade war hier das Engagement der CDU-Gemeindevertreterinnen zu registrieren, die wirklich der Meinung sind, dass eine Begleitung durch vorhandene Ausschüsse geleistet werden könne.
Das Nadelöhr ist endlich etwas geöffnet- gestalten wir aktiv die weitere Entwicklung zur Errichtung einer Ganztagsschule in Neuenhagen.
Marianne Hitzges
SPD-Ortsvereinsvorsitzende
19.02.2012
14.02.2012 in Bildung
Es ist schon ein Vorgang, der nicht unkommentiert bleiben darf, wie zzt. in der Gemeinde Neuenhagen die Debatte um die seltene Chance eines Neubaus einer Ganztagsschule geführt wird.
Zum Verständnis: Bei der Fortschreibung der Kitakonzeption 2008 beschließt der K+S-Ausschuss den Ausbau mindestens einer Grundschule in Neuenhagen als Ganztagsschule. Dies schon damals sehr zum Missfallen der Verwaltung bzw. einzelner Mitarbeiter der Verwaltung. Der glückliche Umstand einer neuen Kommunalwahl und neuer unerfahrener GemeindervertreterInnen lässt die Hoffnung zu, dass der damalige Beschluss zur Ganztagsschule ignoriert werden kann.
Nun ist die Diskussion erneut entfacht, durch die Hartnäckigkeit von Elternvertretern der Schwanenteichschule. Sie wagen den Schritt als Bürger in einen Ausschuss der Gemeinde zu gehen und dort das Wort zu ergreifen. Nicht ohne Reglementierung.
Die Elternvertreter finden Unterstützung u.a. durch die SPD-Neuenhagen, die ihrerseits eine Veranstaltung durchführt, zu der alle, die an der konzeptionellen Entwicklung und am Bau einer neuen Grundschule relevant sind, eingeladen werden. Die Verwaltung sagt ihre Teilnahme ab, zwei von drei Grundschulleiterinnen negieren sie.
Ein Ergebnis dieser Veranstaltung mündet in der fraktionsübergreifenden Antragstellung nach einer Ganztagsschule in Neuenhagen. Die GVT beschließt die Rücküberweisung in die Ausschüsse. Dort sollen einmal über die öffentliche Informationsveranstaltung zur Ganztagsschule und über die Einrichtung eines zeitweiligen Ausschusses zur Begleitung der Errichtung einer Ganztagsschule abgestimmt werden.
Die Verwaltung führt hinter verschlossenen Türen mit den geladenen 3 Grundschulleiterinnen (Landesbedienstete) ein Gespräch über das aus ihrer Sicht unzweifelhafte bestehende Desinteresse von Eltern an einer Beschulung ihrer Kinder an einer Ganztagsschule. Die Verwaltung fordert die Abklärung des Interesses durch eine an jeder Schule separat durchzuführende Befragung der Elternschaft, mit dem Ziel, dann entweder keine oder nur eine eingedampfte Informationsveranstaltung durchführen zu können. Die Schulleiterinnen akzeptieren- die Hoffnung stirbt zuletzt.
Mit diesem fragwürdigen Konsens geht die Verwaltung dann in den K+S-Ausschuss und erreicht eine Abstimmung der Ausschussmitglieder gleich für die Einrichtung des Ausschusses mit, die zum Himmel schreit. 5 GVT stimmen gegen den Antrag, 2 enthalten sich, niemand stimmt dem immerhin von 3 Fraktionen gestellten Antrag mehr zu.
Muss eine Schulform, die allen Kindern gleichermaßen Chancengleichheit durch Bildungsangebote ermöglicht, die nicht vom Einkommen der Eltern abhängig sind, so bekämpft bzw. boykottiert werden? Wo bleibt das Recht auf Wahlfreiheit und Pluralität? Wann ist auch in Neuenhagen die Ära der Engstirnigkeit in der Diskussion um Schule und Hort als das Non plus Ultra oder Ganztagsschule mit einem Bildungsangebot an die Kinder bis in den Nachmittag, wie es in vielen anderen Ländern schon längst gang und gäbe ist, zu Ende?
Marianne Hitzges, 14.02.2012
31.01.2012 in Ortsverein
Auf der letzten Mitgliederversammlung konnte der SPD-Ortsverein Neuenhagen wieder drei neue Mitglieder aufnehmen.
31.01.2012 in Ortsverein
Auf der letzten Mitgliederversammlung hat der SPD-Ortsverein Neuenhagen seine langjährigen Mitglieder geehrt.
Für 10-jährige Mitgliedschaft wurden Ursula Krüger, Harald Melnicky, Jutta Habermann, Helga Lissner und Marianne Hitzges geehrt.
Rainer Armbruster ist seit 25 Jahren SPD-Mitglied und wurde mit Stolz mit einer Urkunde und einer silbernen Nadel ausgezeichnet.
Wir freuen uns über das Engagement und die zahlreichen Errungenschaften in den vielen gemeinsamen Jahren und schauen mit dieser soliden Basis optimistisch in die Zukunft und besonders auf die anstehende Kommunalwahl 2014.