Am 22. Juni 2016 gab es im Kultur- und Sozialausschuss die erste Lesung zur Entwicklung der Grundschulen in Neuenhagen. Nachdem es hoffentlich Ende des Jahres und nach der Fertigstellung der neuen deutsch-polnischen Kita endlich Entspannung bei den Kita-Plätzen in Neuenhagen gibt (zurzeit stehen ca. 60 Kinder auf der Warteliste), ging es hier darum, wie Neuenhagen für die Zukunft mit Grundschulen aufgestellt sein wird.
Die Verwaltung hatte in einem ausführlichen Bericht hierzu interessante Fakten zusammengestellt. Aus diesen wurde deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht. Dazu einige Auszüge aus der Verwaltungsvorlage:
- Schulen müssen mindestens zweizügig organisiert sein. Grundschulen können einzügig sein. Die Fallada-Schule erreicht keine Zweizügigkeit.
- Die Schülerzahlen pro Klasse liegen im rechtlich möglichen Bereich. Sie sind aber bereits heute alle über dem Frequenzrichtwert.
- Nach der relevanten Schulentwicklungsplanung des Landkreises MOL liegen die Schülerzahlen heute bereits um 145 Schüler und 4 Klassen höher als dort prognostiziert.
- An der Fallada-Schule und an der Goethe-Schule gibt es bereits heute mehr Anmeldungen als Schüler aufgenommen werden können.
- An der Fallada-Schule und an der Goethe-Schule fehlen bereits heute Fachräume und Räume für den Teilungsunterricht.
- Es ist mit einer durchschnittlichen Steigerung der Schülerzahlen von 2,8% zu rechnen.
- Bereits heute werden Klassenräume auch für die Hortbetreuung genutzt. Dies ist zwar erlaubt aber suboptimal.


