13.06.2017 in Allgemein
23. Landpartie in Fredersdorf-Vogelsdorf - klein aber fein!
Manfred Arndt und Sabine Keller öffneten als einer von 16 Teilnehmern in Märkisch-Oderland ihren Hof in Fredersdorf-Vogelsdorf für interessierte Besucher. Sie werben auf ihrem ackermäßigen Grund und Boden mit sehens- und erlebenswerten alten Landmaschinen bzw. alter Landtechnik. Dazu zählt eine antike Dampfmaschine, die ursprünglich aus Altlandsberg stammt, wie auch der Acker, auf dem diese Landpartie stattfindet, ehemals zur Residenzstadt Altlandsberg gehörte.
Landwirtschaftsminister und Landtagsabgeordneter Jörg Vogelsänger ist während der zwei Tage dauernden Landpartie in Brandenburg ein sehr gern gesehener Gast bei den teilnehmenden traditionsreichen Ausstellern und möchte auch selbst möglichst viele Höfe besuchen, keine leichte Wahl bei insgesamt über 200 Teilnehmern. Umso verbundener mit der Region und dem IG Freunde der Landtechnik in Fredersdorf-Vogelsdorf und den weiteren landwirtschaftlichen Ausstellern dort, ist wohl sein Besuch zu bewerten. Dies wird auch spürbar bei den Gastgebern, wie auch den vielen Besuchern und Stephen Ruebsam, der SPD-Kandidat für die diesjährige Bundestagswahl und nicht zuletzt Horst Hildenbrand, dem Nachtwächter von Altlandsberg, der sich hier aufgrund der Bodenwurzeln standesgemäß präsentiert.
12.06.2017 in Jugend

Im vollbesetzten Saal des FEZ-Theaters fand auf der Astrid-Lindgren-Bühne die 28. Gala des Neuenhagener Kinder- und Jugendtanzensemble statt. Ein umfangreiches buntes mitreißendes äußerst lebendiges und spritziges Programm präsentierten die Tanzschülerinnen und -schüler unter der Moderation ihrer künstlerischen Leiterin Frau Simone Meuche.

07.06.2017 in Bundespolitik
Martin Schulz / Andrea Nahles
Wir schaffen neues Vertrauen in die gesetzliche Rente
Ein neuer Generationenvertrag: den Wert der Arbeit und die Würde im Alter sichern
Eine lebensstandardsichernde Rente ist für die soziale Sicherheit und das Vertrauen in den Sozialstaat von grundlegender Bedeutung. Die Rentenpolitik und künftige Alterseinkommen beschäftigen alte und junge Menschen gleichermaßen. Gerade die Alterssicherung muss sich, wie die anderen sozialen Sicherungssysteme, immer wieder an wandelnde Verhältnisse anpassen und dabei für alle Generationen verlässlich bleiben.
Wir stehen bei der Rente vor zwei zentralen Herausforderungen:
Wir müssen das Rentenniveau stabilisieren und die Leistungen der gesetzlichen Rente sichern.
Wir brauchen einen neuen Generationenvertrag und einen gesellschaftlichen Konsens über die Anstrengungen, die für eine Stabilisierung des Rentensystems notwendig sind.
Wir wollen die Würde im Alter durch verlässliche Leistungen sichern, ohne die Entwicklungschancen der Jüngeren durch zu hohe Beiträge zu beschränken. Gleichzeitig ist für uns klar, dass den eingezahlten Beiträgen auch angemessene Leistungen gegenüberstehen müssen. Hohe Beiträge bei später niedrigen Renten wird es mit uns nicht geben!
In der Alterssicherung gilt für uns weiterhin der Grundsatz, dass jahrzehntelange Arbeit auch ein angemessenes Leben im Alter ermöglicht. Es geht um einen der wichtigsten Werte in unserer sozialen Marktwirtschaft: den Wert der Arbeit. Dass Arbeitsleistung im Alter erkennbar bleibt und sozialer Abstieg und harte Einschnitte vermieden werden, ist die Grundlage für das Vertrauen in die Alterssicherungspolitik.
Zentrale Ziele unserer Alterssicherungspolitik sind deshalb:
Sicherung des jahrzehntelang erarbeiteten und verdienten Lebensstandards im Rentenalter.
Keine Anhebung der jetzigen Regelaltersgrenze. Wir werden dafür sorgen, dass die Regelaltersgrenze gesund und leistungsfähig erreicht werden kann.
Altersarmut verhindern. Aus jeder Erwerbstätigkeit muss auch eine Absicherung für das Alter erwachsen. Außerdem braucht es gezielte Verbesserungen für diejenigen, die am Ende eines langen Arbeitslebens keine auskömmliche Rente haben.
Eine gerechte Finanzierung der Rente. Die Beitragszahlenden dürfen nicht überfordert werden. Höhere Einkommen müssen über Steuerzuschüsse an der solidarischen Finanzierung ausreichend beteiligt werden.
06.06.2017 in Bildung
DLRG-Bilanz Nichtschwimmer auf dem Vormarsch
Die DLRG schlägt Alarm: Im vergangenen Jahr ertranken 537 Menschen, so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Der Lebensrettungsgesellschaft warnt vor einer beunruhigenden Tendenz: Immer weniger Grundschüler können gut schwimmen.
In Deutschland können immer mehr Kinder im Grundschulalter nicht richtig schwimmen. 59 Prozent der zehnjährigen Mädchen und Jungen in Deutschland seien keine sicheren Schwimmer, sagte DLRG-Vizepräsident Achim Haag in Hannover. Er berief sich dabei auf die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage für die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft zu dem Thema. Demnach besitzen nur 40 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen ein Jugendschwimmabzeichen
Das "Seepferdchen" reicht nicht
"Als sicherer Schwimmer kann nur gelten, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze sicher beherrscht", berichtete Haag weiter. Dabei müssen Kinder innerhalb von 15 Minuten mindestens 200 Meter schwimmen. Das "Seepferdchen" reicht nach Ansicht der DLRG nicht aus, um sicher zu schwimmen. Es sei kein Schwimmabzeichen, sondern eher eine Bescheinigung, dass sich das Kind über Wasser halten könne. Obwohl die Grundschulen per Gesetz den Auftrag haben, die Schwimmausbildung zu übernehmen, komme sie an vielen Schulen zu kurz oder falle ganz weg, weil kein Schwimmbad erreichbar sei, beschrieb Haag. Kritik äußert der DLRG auch deutlich in Richtung Politik: "Wer Bäder schließt, um Kosten zu senken, handelt fahrlässig und verantwortungslos", sagte er.
06.06.2017 in Bundespolitik
Pressemitteilung
18. Mai 2017
SPD-Landesvorsitzender Dietmar Woidke unterstützt Schulz-Vorschlag
Bildungsallianz gehört zu wichtigsten Weichenstellungen unserer Zeit
Potsdam. Zu den heute vorgestellten Vorschlägen von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zur nationalen Bildungsallianz erklärt der Brandenburger SPD-Landesvorsitzende Dietmar Woidke:
06.06.2017 in Landespolitik
Öffentliche Erklärung der brandenburgischen Landesverbände von
Bündnis 90/Die Grünen, BVB/FREIE WÄHLER, CDU, DIE LINKE und SPD
zum Bundestagswahlkampf 2017
Das Land Brandenburg schützt das friedliche Zusammenleben der Menschen und tritt der Verbreitung rassistischen und fremdenfeindlichen Gedankenguts entgegen. So lautet der Artikel 7a unserer Landesverfassung, für die wir vorbehaltlos einstehen. Leider sind in jüngster Vergangenheit Hasspropaganda und Gewalt stark angestiegen und haben ein unerträgliches Ausmaß angenommen.
Dies zielt auf die Abschaffung unserer Demokratie und richtet sich gegen eine offene Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund müssen wir, auch mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl, Stellung beziehen. Dass Demokratinnen und Demokraten über die Grenzen von Parteien zusammenstehen, wenn die Grundlagen unseres Zusammenlebens bedroht werden, ist im „Toleranten Brandenburg“ eine wichtige Tradition.
Das Land Brandenburg hat in den vergangenen Jahren tausenden Menschen, die Schutz vor Krieg und Verfolgung gesucht haben, Asyl gewährt und sie mit großer Hilfsbereitschaft aufgenommen. Unser Ziel ist es, die hinzugekommenen Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren. Welche Wege dafür zu gehen sind, darüber können und müssen wir offen diskutieren. Ein Aspekt dabei ist auch, dass Brandenburg auf Zuwanderung angewiesen ist. Wenn die Integration von Geflüchteten gelingt, wird das auch den Städten und Dörfern in unserem Land zu Gute kommen. Viele Brandenburgerinnen und Brandenburger heißen Geflüchtete in ihrem Alltag willkommen und engagieren sich im Ehrenamt. Im „Bündnis für Brandenburg“ hat sich eine breite Allianz aus der Gesellschaft gebildet, um Integrationsbemühungen zu bündeln und Konzepte miteinander zu verbinden.
Dieses Engagement der Brandenburgerinnen und Brandenburger unterstützen wir nachdrücklich. Rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien schüren dagegen Zukunftsängste und machen Stimmung gegen Geflüchtete. Ein solches Vorgehen schadet nicht nur unserer Gesellschaft, sondern auch der Demokratie. Wir lehnen das entschieden ab und treten entschlossen dagegen.