Abtrennung Gruscheweg

Veröffentlicht am 21.06.2019 in Verkehr

Die Abtrennung der Neubaugebiete Gruscheweg 6 und 7 vom Wohngebiet Fichte- und Jahnstraße durch einen absenkbaren Poller ist abgeschlossen. Auch die Umfahrung der Abtrennung ist nun nicht mehr möglich. Erreicht wurde mit dieser intelligenten Lösung die Förderung des Fuß- und Radverkehrs, die Entlastung von Wohngebieten durch Durchgangsverkehr und das alles, ohne den Autoverkehrs zu stark zu beeinträchtigen. Die SPD dankt allen Gemeindevertretern von Grünen, Linken und CDU für die Unterstützung zu unserer Initiative.

Es bleiben aber noch zwei Dinge zu tun. Während an der Hauptstraße nun versetzte Schilder LKW-Fahrer darauf hinweisen, dass sie nicht durch die Fichte- und Jahnstraße zum Gewerbegebiet fahren dürfen, sieht es in umgekehrter Richtung schlecht aus. LKW-Fahrer erkennen hier erst nach der Unterführung unter der Autobahn, dass sie nicht durch den Gruscheweg fahren können und nicht durch die Fichte- und Jahnstraße fahren dürfen. Sie haben aber hier keine Wendemöglichkeit mehr. Schon vor langer Zeit war beschlossen worden, die Fahrer frühzeitig durch nichtamtliche Hinweisschilder im Gewerbegebiet darauf aufmerksam zu machen. Dies ist aber nicht geschehen.

Die Abtrennung des Gruscheweg durch einen absenkbaren Poller wurde beschlossen, um eine Durchfahrtsmöglichkeit für einen Bus im ÖPNV zu lassen. Entsprechend dem letzten Verkehrsgutachten sollte der Bus von Hoppegarten nach Altlandsberg über den Gruscheweg und das Gewerbegebiet geführt werden. Hierdurch würde der Gruscheweg mit seinem Schul- und Sportzentrum, die neuen Einkaufsmärkte, die Anwohner im Gruscheweg und das Gewerbegebiet an den ÖPNV und die S-Bahn angebunden. 2020 tritt der neue Nahverkehrsplan in Kraft. Bisher wurde diese Streckenänderung zwar besprochen, aber noch nicht aufgenommen. Man wollte erst abwarten, wie sich das Baugebiet Gruscheweg entwickelt. Jetzt ist klar, es entwickelt sich schneller als erwartet. Der Bürgermeister sollte nun schnell mit dem Landkreis und der Stadt Altlandsberg über diese Streckenänderung verhandeln. Für Altlandsberger bedeutet das zwar eine etwas längere Fahrzeit; diese könnte aber durch einen besseren Takt aufgrund höherer Nutzung kompensiert werden.

Jürgen Hitzges

 

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