Treffen zur Zukunft der Neuenhagener Trainierbahn zwischen Herrn Gerhard Schöningh von der Rennbahn Hoppegarten GmbH & Co. KG und der SPD-Fraktion Neuenhagen
Am 30. November 2015 traf sich im Rathaus Neuenhagen die SPD-Fraktion unter Leitung der Fraktionsvorsitzenden Marianne Hitzges und den Gemeindevertretern Wilfried Düsterhöft und Jürgen Hitzges, sowie den sachkundigen Einwohnern Jutta Schmidt , Reiner Becker und Andre‘ Böttner mit dem Eigentümer der Galopprennbahn Hoppegarten Gerhard Schöningh, in Begleitung des Geschäftsführers Herrn Dietrich von Mutius, dem Stadtplaner Herrn Serij Goryanoff, des Beraters Herrn Artur Boehlke und der Beauftragten Birgit Dürsch.
Im Gespräch erläuterte Herr Schöningh seine weiteren Pläne zur Fortentwicklung der Galopprennbahn Hoppegarten, insbesondere zur Neuenhagener Trainierbahn. Hierbei standen die Begehbarkeit, Umgehbarkeit und Unterbringung der Pferde bzw. mögliche Standorte der Rennställe im Zentrum.
Der Rennbetrieb soll langfristig deutlich intensiviert werden. Auf dem Gelände der Neuenhagener Trainierbahn sollen in langfristiger Perspektive bis zu 400 Stallplätze und einige Betriebswohnungen entstehen. Deren künftiger Standort ist noch nicht festgelegt worden, auch gibt es hierzu auch noch keinen Zeithorizont. Von Seiten des Trainierbahneigentümers geht man davon aus, dass die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit sich nach § 35 BauGB bemisst ( Vorhaben im unbeplanten Außenbereich ).
Durch die Intensivierung des Trainingsbetriebes Rennbetriebes sollen zahlreiche Arbeitsplätze, insbesondere beim Training der Pferde entstehen. Eine Entwicklung der Galopprennbahn brächte den Gemeinden Hoppegarten und Neuenhagen auch einen ideellen Gewinn ( Imageverbesserung ). Auch könnte ein Bogen zur Vergangenheit beider Orte geschlagen werden, die eng mit dem Pferdesport verwoben war. Nicht zuletzt werden auch einige zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, im Bereich der Pflege und Versorgung der Pferde aber auch der Trainierbahn mit seiner Infrastruktur.
Auch über die künftige Begehungsart bzw. Benutzbarkeit der Trainierbahn durch die Allgemeinheit hat der Eigentümer sich bereits Gedanken gemacht. Es gibt zurzeit Überlegungen, den äußeren Sandring als Gehweg für den Publikumsverkehr umzugestalten und dafür eine Innenbahn zur Sandbahn auszubauen. Alternativ hierzu gibt es die Möglichkeit, eine zusätzliche Wegeanlage parallel zur Sandbahn an der Hönower Chaussee entlang zu führen. Auf jeden Fall soll, auch um Zwischenfälle zwischen Hunden und Pferden zu verhindern, die Benutzung der Anlage durch die Öffentlichkeit weitgehend auf noch anzulegenden Wegen erfolgen.
Ein wesentlicher Bereich der uneingeschränkten Begehbarkeit für die Öffentlichkeit, ist der die Trainierbahn umgebende Wald! Das ergibt sich aus dem geltenden Brandenburger Waldgesetz. Damit ist auch dem Waldkindergarten eine weitere Nutzung möglich.
Die Öffentlichkeit soll die Trainierbahn von Montag bis Samstag von 14:00 Uhr an benutzen dürfen. Sonntags soll es keine Einschränkungen geben.
Das Gespräch verlief in sehr angenehmer Atmosphäre. Außer dem gegenseitigen Kennenlernen ermöglichte es einen guten und sachlichen Gedankenaustausch. Bei sachlichem Bedarf sind weitere Gespräche verabredet.
Auch den anderen Fraktionen in der Neuenhagener Gemeindevertretung steht Herr Gerhard Schöningh für Gespräche zur Verfügung.