Grundsteinlegung an der Goethe-Grundschule

Veröffentlicht am 19.06.2019 in Bildung

Am 18. Juni 2019 erfolgte die Grundsteinlegung für den Anbau durch den Bürgermeister Scharnke. In seiner Rede hoffte er auf einen schnellen Bau, da die Schule dringend benötigt wird. Das hat Charm, war es doch Herr Scharnke und seine Fraktion „Die Parteilosen“, die bis zuletzt versucht hatten den Anbau zu verhindern. Die SPD hatte sich seit langem für den Anbau eingesetzt und zuletzt auch die Zustimmung anderer Fraktionen bekommen. Wäre es nach der SPD gegangen, wäre der Anbau schon in der Zeit errichtet worden, als die Goethe-Grundschule wegen der Sanierung leergezogen war. Dies hätte den Kindern ein Leben auf der Baustelle erspart.

Nächstes Jahr sollen drei erste Klassen eingerichtet werden. Die Goethe-Grundschule ist aber auch nach Fertigstellung des Anbaus nur für eine Zweizügigkeit ausgelegt. Auch die vorhandene Ein-Felder-Sporthalle ist nicht ausreichend für eine Drei-Zügigkeit.

Nun haben wir folgende Situation an unseren Grundschulen: Eine überbelegte Goethe Schule, eine überbelegt Schwanenteichschule und eine überbelegte provisorische Fallada Schule. Der Hoffnung, der Mangel an Grundschulplätzen würde sich nach dem Neubau einer Dreizügigen Schule am Gruscheweg auflösen, widerspricht der grade beschlossene Schulentwicklungsplan. Nur wenn die zu kleine Fallada Schule durch einen größeren Neubau ersetzt wird wäre dies der Fall. Trotzdem wollen der Bürgermeister Scharnke und seine Fraktion „Die Parteilosen“ die jetzige Fallada Schule so belassen und damit den Mangel an Grundschulplätzen beibehalten.

Zur Erinnerung: Grundschulen sind, anders als weiterführende Schulen, eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Bleibt zu hoffen, dass der neu eingerichtete Fachausschuss Grundschulen hier Abhilfe schafft.

Jürgen Hitzges

 

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