Pressemitteilung zur aktuellen Debatte um das Hallenbad
Die SPD-Neuenhagen kann mit großem Dank und Freude auf die Resonanz bei der Beteiligung an ihrem Unterstützeraufruf zum Bau eines Sport- und Hallenbades im Mittelzentrumsbereich Neuenhagen blicken.
Bürgerinnen und Bürgern fällt es leicht, ganz schnell diverse Gründe für den Wunsch nach einem Hallenbad zu nennen. Die wichtigsten und am häufigsten genannten sind hier kurz zusammengefasst:
- Verlässlicher ganzjähriger und wetterunabhängiger Schwimmunterricht für Kinder und Jugendliche in Schulnähe und gut erreichbar.
- Wetterunabhängiges ganzjähriges Schwimmen für alle.
- Gesundheitsförderung
- Sinnvolle, spaßmachende Freizeitgestaltung.
- Physiotherapeutische Angebote (Aquagymnastik, u.a.)
- Attraktivitätssteigerung des Orte
Dennoch: Die politischen Gremien u.a. in der Gemeindevertretung Neuenhagen tun sich schwer. In Neuenhagen gibt es bereits aus dem Jahr 2008 eine Machbarkeitsstudie mit dem Ergebnis, ein Hallenbad zu bauen. Warum jetzt eine erneute Machbarkeitsstudie mit hohen Kosten gefordert wird, verstehen wir nicht. Nicht schlüssig ist auch, warum sich alle S5-Gemeinden beteiligen sollen.
Die vorliegende Studie wurde von einem renommierten ostdeutschen Bauplanungsbüro erarbeitet, das auf Schwimmbad- und Hallenbadbau spezialisiert ist. Was hindert die an dem Entscheidungsverfahren Beteiligten daran, dieses Ergebnis – es hat immerhin einige Tausend Euro gekostet– zum eindeutig festgestellten Bedarf eines Hallenbades zu akzeptieren? Anstatt das „Rad neu zu erfinden“ und dafür fast 30 Tausend Euro zu bezahlen, wäre es zielführender, eine Aktualisierung der Studie vorzunehmen. Fragen zum Standort, Verkehrsanbindungen usw. könnten damit konkretisiert und diskutiert werden. Und damit wäre eine gesicherte Entscheidung durch die Politik möglich.
Marianne Hitzges
SPD-Ortsvereinsvorsitzende Neuenhagen