20.06.2017 in Kommunalpolitik

Vereine treffen Politiker

 

Gleich zwei Vereine haben Vertreter der Fraktionen aus der Neuenhagener Gemeindevertretung zur Diskussion eingeladen. Alle Fraktionen haben mit Vertretern teilgenommen. Eingeladen hatte der Gewerbeverband und das Haus der Senioren im Rahmen der Seniorenwoche.

20.06.2017 in Bundespolitik

Zeit für Investitionen. Zeit für gerechte Steuern.

 

Deutschland ist ein starkes Land. Die Wirtschaft wächst und die Beschäftigungslage ist gut. Damit das so bleibt, müssen wir heute investieren. Und: Wir müssen dafür sorgen, dass alle am Wohlstand teilhaben. Unter den Industrieländern hat Deutschland eine der schlechtesten öffentlichen Investitionsquoten. Wir als Sozialdemokratie wollen unser Land modernisieren und Geld für unsere Kinder, für eine leistungsfähige Infrastruktur und für den sozialen Zusammenhalt in die Hand nehmen. Wir wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in unserem Land dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft erfolgreich sind.

13.06.2017 in Allgemein

23. Landpartie in Fredersdorf-Vogelsdorf

 
Angeregte Unterhaltung zwischen Horst Hillenbrand, Nachtwächter aus Altlandsberg, Marianne Hitzges und Stephen Ruebsam

23. Landpartie in Fredersdorf-Vogelsdorf - klein aber fein!

Manfred Arndt und Sabine Keller öffneten als einer von 16 Teilnehmern in Märkisch-Oderland ihren Hof in Fredersdorf-Vogelsdorf für interessierte Besucher. Sie werben auf ihrem ackermäßigen Grund und Boden mit sehens- und erlebenswerten alten Landmaschinen bzw. alter Landtechnik. Dazu zählt eine antike Dampfmaschine, die ursprünglich aus Altlandsberg stammt, wie auch der Acker, auf dem diese Landpartie stattfindet, ehemals zur Residenzstadt Altlandsberg gehörte.

Landwirtschaftsminister und Landtagsabgeordneter Jörg Vogelsänger ist während der zwei Tage dauernden Landpartie in Brandenburg ein sehr gern gesehener Gast bei den teilnehmenden traditionsreichen Ausstellern und möchte auch selbst möglichst viele Höfe besuchen, keine leichte Wahl bei insgesamt über 200 Teilnehmern. Umso verbundener mit der Region und dem IG Freunde der Landtechnik in Fredersdorf-Vogelsdorf und den weiteren landwirtschaftlichen Ausstellern dort, ist wohl sein Besuch zu bewerten. Dies wird auch spürbar bei den Gastgebern, wie auch den vielen Besuchern und Stephen Ruebsam, der SPD-Kandidat für die diesjährige Bundestagswahl und nicht zuletzt Horst Hildenbrand, dem Nachtwächter von Altlandsberg, der sich hier aufgrund der Bodenwurzeln standesgemäß präsentiert.

 

 

 

 

 

12.06.2017 in Jugend

28. Gala des Neuenhagener Kinder- und Jugendtanzensemble

 

Im vollbesetzten Saal des FEZ-Theaters fand auf der Astrid-Lindgren-Bühne die 28. Gala des Neuenhagener Kinder- und Jugendtanzensemble statt. Ein umfangreiches buntes mitreißendes äußerst lebendiges und spritziges Programm präsentierten die Tanzschülerinnen und -schüler unter der Moderation ihrer künstlerischen Leiterin Frau Simone Meuche.

07.06.2017 in Bundespolitik

Wir schaffen neues Vertrauen in die gesetzliche Rente

 

 Martin Schulz / Andrea Nahles

Wir schaffen neues Vertrauen in die gesetzliche Rente

Ein neuer Generationenvertrag: den Wert der Arbeit und die Würde im Alter sichern

Eine lebensstandardsichernde Rente ist für die soziale Sicherheit und das Vertrauen in den Sozialstaat von grundlegender Bedeutung. Die Rentenpolitik und künftige Alterseinkommen beschäftigen alte und junge Menschen gleichermaßen. Gerade die Alterssicherung muss sich, wie die anderen sozialen Sicherungssysteme, immer wieder an wandelnde Verhältnisse anpassen und dabei für alle Generationen verlässlich bleiben.

Wir stehen bei der Rente vor zwei zentralen Herausforderungen:

 Wir müssen das Rentenniveau stabilisieren und die Leistungen der gesetzlichen Rente sichern.

 Wir brauchen einen neuen Generationenvertrag und einen gesellschaftlichen Konsens über die Anstrengungen, die für eine Stabilisierung des Rentensystems notwendig sind.

 

Wir wollen die Würde im Alter durch verlässliche Leistungen sichern, ohne die Entwicklungschancen der Jüngeren durch zu hohe Beiträge zu beschränken. Gleichzeitig ist für uns klar, dass den eingezahlten Beiträgen auch angemessene Leistungen gegenüberstehen müssen. Hohe Beiträge bei später niedrigen Renten wird es mit uns nicht geben!

In der Alterssicherung gilt für uns weiterhin der Grundsatz, dass jahrzehntelange Arbeit auch ein angemessenes Leben im Alter ermöglicht. Es geht um einen der wichtigsten Werte in unserer sozialen Marktwirtschaft: den Wert der Arbeit. Dass Arbeitsleistung im Alter erkennbar bleibt und sozialer Abstieg und harte Einschnitte vermieden werden, ist die Grundlage für das Vertrauen in die Alterssicherungspolitik.

Zentrale Ziele unserer Alterssicherungspolitik sind deshalb:

Sicherung des jahrzehntelang erarbeiteten und verdienten Lebensstandards im Rentenalter.

Keine Anhebung der jetzigen Regelaltersgrenze. Wir werden dafür sorgen, dass die Regelaltersgrenze gesund und leistungsfähig erreicht werden kann.

Altersarmut verhindern. Aus jeder Erwerbstätigkeit muss auch eine Absicherung für das Alter erwachsen. Außerdem braucht es gezielte Verbesserungen für diejenigen, die am Ende eines langen Arbeitslebens keine auskömmliche Rente haben.

 

 Eine gerechte Finanzierung der Rente. Die Beitragszahlenden dürfen nicht überfordert werden. Höhere Einkommen müssen über Steuerzuschüsse an der solidarischen Finanzierung ausreichend beteiligt werden.

06.06.2017 in Bildung

Nichtschwimmer auf dem Vormarsch

 

DLRG-Bilanz Nichtschwimmer auf dem Vormarsch

Die DLRG schlägt Alarm: Im vergangenen Jahr ertranken 537 Menschen, so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Der Lebensrettungsgesellschaft warnt vor einer beunruhigenden Tendenz: Immer weniger Grundschüler können gut schwimmen.

In Deutschland können immer mehr Kinder im Grundschulalter nicht richtig schwimmen. 59 Prozent der zehnjährigen Mädchen und Jungen in Deutschland seien keine sicheren Schwimmer, sagte DLRG-Vizepräsident Achim Haag in Hannover. Er berief sich dabei auf die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage für die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft zu dem Thema. Demnach besitzen nur 40 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen ein Jugendschwimmabzeichen

Das "Seepferdchen" reicht nicht

"Als sicherer Schwimmer kann nur gelten, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze sicher beherrscht", berichtete Haag weiter. Dabei müssen Kinder innerhalb von 15 Minuten mindestens 200 Meter schwimmen. Das "Seepferdchen" reicht nach Ansicht der DLRG nicht aus, um sicher zu schwimmen. Es sei kein Schwimmabzeichen, sondern eher eine Bescheinigung, dass sich das Kind über Wasser halten könne. Obwohl die Grundschulen per Gesetz den Auftrag haben, die Schwimmausbildung zu übernehmen, komme sie an vielen Schulen zu kurz oder falle ganz weg, weil kein Schwimmbad erreichbar sei, beschrieb Haag. Kritik äußert der DLRG auch deutlich in Richtung Politik: "Wer Bäder schließt, um Kosten zu senken, handelt fahrlässig und verantwortungslos", sagte er.

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